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Technik

Funktionsweise

Basis für die schnelle und exakte Arbeitsweise unserer Wägezellen ist das Prinzip der Elektrodynamischen Kraftkompensation (EDK).

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Das Grundprinzip ist mit einer einfachen Balkenwaage vergleichbar. Auf einer Seite des Wägebalkens (Spulenarms) wird das Gewicht aufgelegt. Dies hat zur Folge, dass sich die auf der anderen Seite des Wägebalkens befestigte Spule aus dem Magnetfeld des Magneten bewegen will.

Ein Nullindikator (Lichtschranke) erkennt jede minimale Auslenkung und über einen elektrischen Regelkreis wird sofort soviel Strom durch die Spule geschickt, dass sich der Wägebalken quasi nicht bewegt und in seiner Ruhelage verharrt. Die auftretende Auslenkung beträgt lediglich wenige Nanometer, ganz im Gegensatz zu wegbehafteten Messverfahren, z.B. mit DMS. Die durch das aufgelegte Gewicht verursachte Kraft wird durch den Strom durch die Spule kompensiert.

Dabei ist die Größe des Stromes proportional zur Gewichtskraft. Der kraftproportionale Strom wird über einen Messwiderstand gemessen, mit einem Analog-Digital-Wandler in ein digitales Signal gewandelt und in einem Signalprozessorsystem weiterverarbeitet.